Neujahrsvorsätze bei Inkontinenz

Lassen Sie Ihre Neujahrsvorsätze Ihrer Blasenkontrolle zugutekommen

Neues Jahr, neue Möglichkeiten! Viele Menschen fassen einen oder mehrere Vorsätze für das neue Jahr, um persönliche Ziele zu erreichen oder Verhaltensweisen zu ändern. Lesen Sie hier, welche 4 Vorsätze sich positiv auf Ihre Gesundheit und Ihre Kontinenz auswirken können.


1. Mit dem Rauchen aufhören

Wir wissen, dass es viel einfacher klingt, als es ist. Zigaretten sind für die vielen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit bekannt. Wussten Sie, dass Rauchen auch dazu führen kann, dass Sie ungewollt Urin verlieren können? Denn Rauchen bedeutet oft Raucherhusten und Husten erhöht den Druck auf den Beckenboden. Kleine oder größere Urinabgänge (in Spritzern oder schwallartig) sind die Folge. Vor allem dann, wenn Ihre Beckenbodenmuskulatur geschwächt ist. Deshalb ist es am besten mit dem Rauchen aufzuhören.  Außerdem ist ein Rauchstopp gut für Ihr Geldbeutel.


2. Beckenbodentraining

Viele Menschen nehmen sich vor, im neuen Jahr mehr Sport zu treiben. Wenn Sie inkontinent sind, sollte das verstärkte Training Ihrer Beckenbodenmuskulatur unbedingt zu Ihren Vorsätzen gehören.

Egal, ob Sie männlich oder weiblich sind, regelmäßiges Beckenbodentraining kann in vielen Fällen ungewollten Urinabgang vorbeugen oder sogar eine bestehende sogenannte Belastungsinkontinenz zurückbilden und Ihre Blasenkontrolle deutlich verbessern. Wussten Sie, dass bis zu 70% der Menschen, die unter Harninkontinenz leiden, durch richtiges und regelmäßiges Beckenbodentraining eine positive Veränderung und weniger Urinverlust feststellen?

Es ist wichtig zu wissen, dass Sie evtl. nicht sofort eine Verbesserung verspüren, aber die Ergebnisse kommen mit der Zeit! Lassen Sie sich also nicht entmutigen und geben Sie nicht auf, wenn es ein paar Monate dauert, bis Sie die positiven Auswirkungen Ihres Beckenbodentrainings bemerken.

3. Ausreichend trinken

Bestimmte Arten von Getränken können sich negativ auf den Urinabgang auswirken. Harntreibende Getränke wie Alkohol und Kaffee können sich negativ auf Ihre Blase auswirken und z.B. zu Harndrang führen - konsumieren Sie diese also verantwortungsbewusst. Achten Sie darauf, dass Sie viel Wasser und andere kalorienarme und alkoholfreie Getränke (z.B. Kräutertee) zu sich nehmen. Ein Erwachsener benötigt ca. 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag, bei körperlicher Anstrengung entsprechend mehr. Dazu zählt auch die Flüssigkeit, die Sie durch Essen zu sich nehmen, z.B. durch Suppen. Wenn Sie zu wenig trinken, ist die Flüssigkeit in der Harnblase konzentrierter und das kann Ihre Harnblase reizen.



4. Offen über Inkontinenz sprechen

Viele Menschen, die unter Harninkontinenz leiden, schämen sich und wollen oft nicht darüber sprechen. Schätzungsweise ist etwa jeder achte Mensch im Laufe seines Lebens von Inkontinenz betroffen. Springen Sie über Ihren Schatten und sprechen Sie darüber! 

Wenn Sie unter Inkontinenz leiden aber noch nicht mit Ihrem Arzt gesprochen haben, sollten Sie dies im Jahr 2023 nachholen! Tipp: Schreiben Sie alle Symptome auf, damit Sie nichts vergessen. Ein professioneller Arzt (Hausarzt, Urologe, Frauenarzt) kann die richtige Diagnose stellen und Sie über die nächsten Schritte beraten.

Wir empfehlen Ihnen auch, mit Ihren engen Freunden und Familienangehörigen zu sprechen, um zusätzliche Unterstützung und Verständnis zu erhalten. Vielleicht sind auch sie von Inkontinenz betroffen und können Ihnen praktische Ratschläge geben.


Bei entsprechender Diagnose erhalten Sie vom Arzt ein Rezept über aufsaugende Inkontinenzprodukte. Ihre Krankenkasse übernimmt dann die Kosten für die medizinisch notwendige Versorgung mit Inkontinenzprodukten. Attends ist Vertragspartner nahezu aller Krankenkassen. Sie können Ihr Rezept in der Regel bei Attends einlösen und erhalten Ihre gewünschten Produkte direkt nach Hause geliefert.

Wir wünschen Ihnen ein gesundes Neues Jahr!


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